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Dienstag, 26. Januar 2016 07:47

Laufen hält gesund und munter

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Heutzutage sind sie nicht mehr zu übersehen – in Parks, im Wald und auf Gehwegen: Jogger. Denn Laufen ist die natürlichste Art, sich zu bewegen, und darüber hinaus hält es fit und gesund. Kein Wunder, dass Joggen zu einer der populärsten Sportarten geworden ist.


Laufen hält gesund und munter. (Bild: Andor Bujdoso – Shutterstock.com)


Doch Laufen gibt einem nicht nur die Chance, körperlich leistungsfähig zu bleiben. Es ist auch Balsam für Geist und Seele. Wir erklären, warum.

So fing alles an

Schon früh erkannte der neuseeländische Trainer Arthur Lydiard die gesundheitlichen Vorteile des Laufens. 1961 gründete er den ersten Läuferverein und es dauerte nicht lange, bis das Laufvirus auch die USA infizierte. Nur ein Jahr später, 1962, ging in den Staaten das Buch „Jogging“ von Bill Bowerman etwa eine Million Mal über die Ladentheke. In Europa gilt der deutsche Sportmediziner Ernst van Aaken als „Laufdoktor“, der mit seiner Methode der Ausdauer den bis dahin vorherrschenden Intervalllauf ablöste.

Bessere Durchblutung

Wer regelmässig joggt, kann sein Lungenvolumen auf bis zu sechs Liter ausweiten. Ein fitter Läufer ist daher in der Lage, mit nur einem Atemzug bis zu sechs Liter Sauerstoff aufzunehmen, während Untrainierte gerade einmal ein Zwölftel davon schaffen. Mit der richtigen Pulsfrequenz und in entsprechender Umgebung, wie zum Beispiel im Wald, kann die Sauerstoffversorgung sogar noch einmal um bis zu 100 % erhöht werden. Die dadurch verbesserte Durchblutung senkt den Stresslevel deutlich und hebt gleichzeitig die Laune!

Effektivere Muskelarbeit

Auf dem Laufenden bleiben lohnt sich also, denn Joggen ist nicht nur ein ausgezeichneter Fatburner, sondern verbessert insgesamt die eigene Leistungsfähigkeit: Regelmässiges Lauftraining fördert die Durchblutung von Muskeln und Organen, auch das Herz wird mit mehr Blut versorgt: Je häufiger man läuft, desto mehr stärkt man den „eigenen Motor“. Zudem werden alle Körperzellen mit Sauerstoff versorgt, der durch die erhöhte Anzahl an Mitochondrien sofort zu Energie verarbeitet werden kann. Die Folge: Die Muskeln arbeiten effektiver, das Gehirn schneller und auch die Leber kann Schadstoffe schneller aus dem Körper scheiden.



Erhöhter Glückshormonspiegel

Vor allem Ausdauersportarten können bei Depressionen eine unterstützende Rolle einnehmen. Joggen erhöht beispielsweise die Produktion von sogenannten Glückshormonen wie Endorphinen und ACTH (adrenocorticotropen Hormonen): Bewegung macht also nicht nur fit, sondern auch glücklich. Tests bestätigten darüber hinaus, dass regelmässiges Laufen bei depressiven Patienten die gleiche Wirkung hatte wie eine Psychotherapie.

Die Betroffenen wurden durch den Laufsport widerstandsfähiger gegen Stress und berichteten allgemein über ein wachsendes seelisches Wohlbefinden nach den Trainingseinheiten. Verantwortlich dafür sind Dopamine aus der Gruppe der Katecholamine, die nahezu alle psychischen Funktionen beeinflussen und bei depressiven Patienten in einer zu geringen Konzentration vorkommen. Schon ein paar wenige Jogging-Einheiten die Woche beheben diesen Mangel, wirken stimmungsaufhellend und führen so Schritt für Schritt zu seelischem Gleichgewicht.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild:  © Mooshny – Shutterstock.com

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