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Freitag, 10. Oktober 2014 12:50

Ein Ledersofa richtig pflegen - damit Sie lange Freude an Ihrem Möbelstück haben

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Sofas aus Leder sind äusserst beliebt. In mehr als 40 Prozent aller westeuropäischen Haushalte findet man solch ein Sitzmöbel. Ein Ledersofa punktet nicht nur mit edlem Erscheinungsbild, bestem Sitzkomfort und einer tollen Haptik, sondern auch mit besonders guter Resistenz gegenüber Flecken aller Art und damit, dass sein Pflegeaufwand überschaubar bleibt.


Ein schönes Ledersofa sollte man gut pflegen. (Bild: © sellingpix - shutterstock.com)


Dennoch sollten regelmässig einige Massnahmen ergriffen werden, damit das Ledersofa möglichst lang den schönen Glanz behält und das Material nicht ermüdet. Ein kleiner Überblick.

Feste Termine einplanen

Da ein Ledersofa nicht jeden Monat bearbeitet werden muss und die Sofapflege somit nicht zu den üblichen Reinigungsarbeiten im Haushalt gehört, sollte man planen, sich dem betreffenden Möbelstück in bestimmten Intervallen zu widmen. Bei einem Ledersofa, das beispielsweise in einem eher selten genutzten Gästezimmer steht, reicht es, wenn man sich einmal im Jahr darum kümmert. Eventuell kann dies in Verbindung mit dem Frühjahrsputz geschehen. Sofas, die in einem Wohnzimmer stehen und regelmässig in Gebrauch sind, sollten zwei- bis dreimal im Jahr ein paar Pflegemassnahmen unterzogen werden.

Die richtige Lotion

Leder ist ein natürliches Produkt. Am häufigsten werden die Häute von Rindern in der Produktion verwendet. Manchmal sind aber auch Büffel oder andere Tiere die Lieferanten des Materials. Diese Häute sind auf ein wenig Feuchtigkeit angewiesen. Das gilt auch für bearbeitetes Leder, das mit der Zeit austrocknen kann. Manche Stellen werden dann spröde und reissen später auch. Solche Schäden lassen sich nicht mehr so leicht reparieren. Um dem vorzubeugen, sollten die Lederbezüge mit einer speziellen Pflegelotion eingerieben werden. Die Lotion sollte gleichmässig und nicht zu dick aufgetragen und in das Material einmassiert werden. Nach einigen Stunden ist es getrocknet. Da es verschiedene Arten (wie Struktur-, Glatt- oder Veloursleder) gibt, sollte beim Kauf der Lotion darauf geachtet werden, ob das Präparat auch das richtige ist.


Ein schickes Ledersofa anschaffen - und sich wohlfühlen. (Bild: © Ljupco Smokovski - shutterstock.com)


Zu viel Nässe vermeiden

Ledersofas sind recht unempfindlich, wenn beispielsweise eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wasser darauf verschüttet wird. Mit einem Lappen und etwas Wasser ist der entstandene Schaden schnell beseitigt. In jedem Fall sollten Sie aber darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht für längere Zeit auf dem Polster bleibt. Denn zieht die Flüssigkeit ein, kann es zu Verfärbungen kommen, welche die Struktur verderben. Im schlimmsten Fall kann das Leder auch anfangen zu schimmeln. Wurde die verschüttete Flüssigkeit aufgesogen, sollte daher immer noch einmal mit einem trockenen Tuch nachgewischt werden.



Heizkörper könnten gefährlich werden

Ledersofas sind zumeist sehr robust, aber Ledersofa ist nicht gleich Ledersofa. So gibt es Modelle, die etwa mit dem sehr empfindlichen Anilinleder überzogen wurden. Da dieses sehr offenporig ist, nimmt es schnell Flüssigkeiten auf. Auch trocknet es schneller als andere Lederarten aus. Daher sollten Anilin-Sofas nicht direkt vor die Heizung gestellt und auch vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden.

 

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