09.07.2020 -
Dienstag, 21. Januar 2020 16:04

Suchmaschinen: Das sind die 5 besten Google-Alternativen

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Google ist für die meisten Menschen die erste Anlaufstelle, wenn sie im Internet etwas suchen. Schliesslich hat sich „googlen“ sogar als Begriff etabliert und ist aus dem Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken, wenn es darum geht, Online etwas nachzuschauen.

Über Google finden Sie seriöse Schweizer Casinos, die besten Restaurants in Ihrer Umgebung, Informationen über die politische Situation in Syrien, Bilder von Ihrem nächsten Urlaubsort und auch sonst alles, was Sie wissen wollen. Doch es gibt noch andere Suchmaschinen, die Ihnen die gewünschten Ergebnisse liefern - eine davon unterstützt mit jeder Suchanfrage sogar einen guten Zweck!

Google ist zwar die Suchmaschine mit den meisten und häufig auch besten Treffern, dennoch ist das Unternehmen mittlerweile hinlänglich dafür bekannt, eine Menge Nutzerdaten zu sammeln. Das muss nicht sein! Schliesslich gibt es diese 5 Google-Alternativen:



Welche Alternativen gibt es zu Google? (Bild: PK Studio – shutterstock.com)


1. Bing

Bing ist nach Google wohl die Nummer zwei unter den Suchmaschinen. Bing ist das Microsoft-Pendant zu Google und löst einige Aspekte sogar intelligenter als Google. So gibt es:

  • Ein täglich wechselndes Hintergrundbild.
  • Das dynamische Scrollen, dass das öffnen weiterer Seiten überflüssig macht – sie öffnen sich von alleine, wenn man einfach nach unten scrollt.
  • In der Videosuche wird beim „Mouseover“ eine Abspielvorschau angezeigt.
  • In der Bildersuche gibt es eine praktische Diashow.
  • Bei der Suche nach der genauen Uhrzeit gibt es im Gegensatz zu Google bei Bing nicht nur eine Digital-, sondern auch eine Analoguhr zu sehen, sogar mit Sekundenzeiger.

2. Ecosia

Ecosia ist die „Grüne“ unter den Suchmaschinen. Von den Anzeigen-Gewinnen, die aus Suchanfragen generiert werden, unterstützt Ecosia Aufforstungsprogramme auf der ganzen Welt. Wer mit Ecosia sucht, tut also auch noch etwas Gutes für die Umwelt! Die Suchmaschine arbeitet eng mit Bing zusammen – alle Suchergebnisse werden von Bing geliefert.

3. DuckDuckGo

Die Google-Alternative DuckDuckGo ist ebenfalls sehr beliebt bei Internetnutzern. Sie funktioniert ähnlich wie Google und Bing eigenständig und liefert eigene Suchergebnisse (im Gegensatz zu Ecosia). Informationen, Bilder und Videos können angezeigt und direkt angesehen werden. Wer nach Musik sucht, bekommt direkt die passenden Songs mitgeliefert und auch zur Suchanfrage passende Produkte werden gleich mit vorgeschlagen.

DuckDuckGo wirbt damit, dass allen Nutzern dieselben Suchergebnisse angezeigt werden, und keine Nutzer profiliert werden. Die Suchmaschine funktioniert sowohl im Browser am Desktop als auch als iOS- oder Android-App. Der einzige Haken an DuckDuckGo – zumindest laut Datenschützern – ist, dass DuckDuckGo in der Hand eines US-amerikanischen Unternehmens liegt, weshalb Behörden dort Zugriff auf Daten und Server haben können. Mittels Tor-Netzwerk kann diese Sicherheitslücke aber ausgemerzt werden.

4. Startpage

Startpage behauptet von sich selbst, die diskreteste Suchmaschine der Welt zu sein. Startpage arbeitet zwar mit den Google-Suchergebnissen und hat im Vergleich zu DuckDuckGo keine eigenen Suchergebnisse – die Suchanfragen werden aber anonymisiert an Google weitergeleitet, sodass keine Daten abgefangen werden. Die Ergebnisse sind also dieselben wie bei Google, nur ohne den Datenfaktor.

Startpage selber erfasst keine IP-Adressen von Nutzern und speichert auch keine Cookies. Startpage finanziert sich durch Werbeanzeigen, die im Gegensatz zu Google aber nicht personalisiert sind. Wer sich also eine genauso treffsichere Suchmaschine wie Google wünscht, nur ohne die lästige Datenspeicherung, der hat mit Startpage eine gute Alternative im Angebot.

5. MetaGer

MetaGer ist eine von vielen sogenannten Meta-Suchmaschinen, die es im Web gibt. Der Hintergrund dieser Meta-Suchmaschinen ist, dass sie deutlich mehr Seiten überprüfen und Informationen abrufen können als „normale“ Suchmaschinen wie zum Beispiel Google oder Bing. So sagen Experten, dass Google im Schnitt nur zwischen 5 und 20 Prozent des Internets durchsucht, wenn eine Suchanfrage gestellt wird. Um zu einem Thema möglichst viele spezifische Informationen zu bekommen, kann daher eine Meta-Suchmaschine helfen, die ohne eigenen Algorithmus arbeitet, sondern stattdessen den Suchbegriff an andere Suchmaschinen weiterleitet.

Doppelte Suchergebnisse werden dann entfernt und alle Suchergebnisse neu sortiert. Die Anordnung sieht auf den genauso aus wie bei „normalen“ Suchmaschinen. MetaGer wird von der Universität Hannover in Deutschland betrieben und ist die in Deutschland beliebteste Meta-Suchmaschine. Sie wird ständig weiterentwickelt und bietet zum Beispiel Forschern eine sehr detaillierte Suche und die Möglichkeit, viele wissenschaftliche Feinheiten im Netz aufzutun. Der einzige Wehmutstropfen ist, dass Meta-Suchmaschinen länger zur Anzeige von Suchergebnissen brauchen, als Google oder Bing. Wen das aber nicht stört, der ist mit MetaGer gut bedient, wenn es um das Auffinden spezieller Informationen geht.

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